Volk in Bewegung
Thomas Steiner zum NPD Bundesparteitag
Samstag, den 12. November 2011 um 16:31 Uhr

Thomas Steiner zum NPD Bundesparteitag

Kameraden !
An diesem Wochenende soll ein neuer Vorstand der NPD gewählt werden. Ich bin gefragt worden wie ich mich an diesem Wochenende verhalten werde. Ob ich für ein Amt kandidieren werde und ob ich Udo Voigt oder Holger Apfel unterstützen werde. Ich habe mich dazu bewusst bis heute nicht geäußert.

Ich denke, es ist offensichtlich, daß die Partei an einen Punkt nahe der Handlungsunfähigkeit geraten ist. Daran trägt selbstverständlich der Parteivorsitzende einen nicht unerheblichen Anteil. Ich kann Udo Voigt nicht noch einmal in seinem Kampf um den Vorsitz unterstützen. Meine Enttäuschung über den bisherigen Vorsitzenden verfestigte sich in den letzten Jahren zunehmend.

Als ich am 30. Januar 2004 an den Vorsitzenden herantrat um ihm das Angebot eines Neubeginns dieser Partei zu machen, in dem ich die vielen jungen Kameraden der freien Kameradschaften an die Partei heranführen würde, da öffnete Udo Voigt mutig die Partei für unsere Kräfte. Bedingung war eine vollständige Öffnung – auch für die Aufnahme von Führungskadern - und die unumschränkte Zusammenarbeit in den Verbänden z.B. bei der Aufstellung von Kandidaten.  Der Begriff den ich für diese Zusammenarbeit – diesen gemeinsamen Kampf um die Zukunft unseres Volkes- über Organisationsgrenzen hinweg, wählte, war der einer Volksfront.

Es ist Udo Voigts großer Verdienst, dass er diesen mutigen und für die ALT-NPD geradezu revolutionären Schritt ging.  Ein neuer Kampfgeist brachte die Partei schwunghaft nach vorne und die ersten großen Siege wurden errungen. Doch schon bald musste ich erkennen, dass irgendwie mit angezogener Handbremse gefahren wurde.

Die Verjüngung und Erneuerung wurde in einigen Verbänden, gegen jegliche Vernunft, geblockt oder geradezu torpediert. So zum Beispiel in Niedersachsen unter dem Altfunktionär Ulrich Eigenfeld. Udo Voigt konnte oder besser wollte diese Zustände nicht bereinigen. Und so kam es auch in anderen Verbänden zu massiven Widerstand gegen den propagierten Aufbruch jener Jahre. Nicht nur, dass Udo Voigt nichts dagegen unternahm, er unterstützte sogar teilweise die Altvorsitzenden Blockierer und nahm sehenden Auges in Kauf, dass die Partei langsam aber sicher wieder an Schlagkraft verlor. Besonders wirkte sich dieses destruktive Verhalten in den Verbänden Bayern, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt aus. Nur zäh und kräfteverschleißend und nicht zuletzt Idealismus zerstörend, kam es in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt dann zu den notwendigen Veränderungen. Udo Voigt sah zu und griff nicht ein.

Irgendwie hatte ich damals schon das Gefühl, daß hier nicht der politische Verstand sondern politisches Kalkül (warten wir die Mehrheiten sich entwickeln - auch wenn es Zeit und Erfolg kostet) und nicht näher erfassbare Abhängigkeiten oder einfach nur alte Kameraderie das (Nicht-)handeln des Vorsitzenden bestimmen….

Genau diese Kameraderie zu Erwin Kemna führte zu dem unglaublichen Finanzskandal, der unserer Partei einen erheblichen Kraftverlust bescherte. Es wäre eigentlich konsequent gewesen, hier einen Schlußstrich zu ziehen und einen neuen Vorsitzenden zu wählen. Doch es waren zwei Gründe, die dann zu r erneuten Unterstützung von Udo Voigt und schließlich zu dessen Wiederwahl führten. Zum einen war es die Unentschlossenheit des Udo Pastörs, der zunächst die Notwendigkeit einsah, die alte Funktionärsriege komplett auszutauschen und den Vorstand gemeinsam mit Jürgen Rieger mit zuverlässigen und unbestechlichen Kameradinnen und Kameraden zu besetzen, dann aber überraschend diesen Schritt nicht gehen wollte und einen Pakt mit Holger Apfel einging.

Daraus resultierend erlebten wir dann die unglaubliche Molau-Schau, ausgehend aus Sachsen.
Und was deren Inhalte waren konnten wir noch Monate später bei Brinkmann und PRO bestaunen.

Jürgen Rieger und Ich und mit uns viele andere Kameraden sahen genau diese Gefahr des Ausverkaufes aller Grundprinzipien des nationalen Widerstandes seit 1945.Die Partei sollte systemkonform umgebaut werden….. Das musste man unter sächsischem Weg verstehen. Wir entschlossen uns also, noch einmal Udo Voigt an die Parteispitze zu verhelfen, um diesen dann sozusagen ein Korsett einzuziehen. Klare Aussagen, verantwortungsvoller Umgang mit den verbliebenen Ressourcen, Aufklärung des Finanzskandals und Wiederherstellung der Geschlossenheit unserer Kampfgemeinschaft durch Glaubwürdigkeit nach innen und außen.

Der jähe Tod von Jürgen Rieger machte dieser Entwicklung ein Ende und Udo Voigt verlor meines Erachtens Richtung und Halt. Personalentscheidungen wurden wieder mit politischem Kalkül verquickt. Die DVU-Übernahme mit heißer Nadel gestrickt und mit einem unsäglichen Herrn Faust besiegelt. Dieser dann auch noch in den Bundesvorstand geholt.

Diese Fusion wird unsere Partei noch erheblich beschäftigen und, wenn sich meine Befürchtungen bewahrheiten, auch noch teuer zu stehen kommen. Ein ehrliches Wort an die Basis wäre hier durch den Vorsitzenden angebracht. Propagandistisch ist diese Nullnummer, wie von mir vorausgesagt, unserer Partei bereits auf die Füße gefallen. Es hat nur deshalb nicht weh getan, weil diese Fusion eigentlich niemanden wirklich interessiert hat.

So wurde auch hier viel Zeit und Kraft vergeudet.


Am augenscheinlichsten ist die Verquickung von Kameraderie und falscher Schwerpunktsetzung wohl bei den beiden Fällen wo es um die alten Weggefährten von Udo Voigt und Holger Apfel geht. Sozusagen um den Kreis mit Stallgeruch. Aktuell Jens Phüse und Sascha Rossmüller.

In beiden Fällen wurden meines Erachtens die Verantwortung für die Partei zugunsten dieser falschen Loyalitäten vernachlässigt. Da ist der Wahlantritt in Bremen mit Faust und Phüse zu nennen. Weit über 100.000 Euro Parteigelder wurden dort quasi verbrannt. Nicht nur, dass die Fraktion der „ Politikfähigen“ dort eine Abfuhr bekam sollte mal zum Nachdenken anregen sondern auch die immer wieder von Kameraden aus der Region gestellte Fragen WOFÜR diese Unsumme dort verbrannt wurde?

Schlimmer noch wiegt für mich die Haltung des jetzigen Parteivorsitzenden in der Frage der Rockergruppenproblematik für unsere Partei. Der Parteivorsitzende ist erkennbar nicht bereit hier eine klare Schutzhaltung für die Partei einzunehmen und für einen notwendigen Beschluss zu werben – ganz im Gegenteil! Es liegt meiner Meinung nach klar auf der Hand, das hier andere Erwägungen, welche nicht mit politischen Überlegungen und Einsichten zu erklären sind, eine Rolle spielen müssen. Ist es wieder die alte, so verhängnisvolle Kameraderie zu Sascha Rossmüller, die hier Udo Voigt zwingt?

Mein klarer Antrag lautete: Eine Mitgliedschaft in dem Rockervereinigungen Hells Angels und Banditos oder deren Unterorganisationen ist mit einer führenden Position in der NPD nicht vereinbar.

Doch hier ist es nicht nur Udo Voigt, auch Holger Apfel scheint es vollkommen egal zu sein, daß diese Rockerverquickung mit führenden Personalien unserer Partei eines Tages wie eine gezielte Sprengladung vom System gezündet werden kann.

Hintergrund ist die medienwirksam öffentlich gemachte Mitgliedschaft von Sascha Rossmüller bei dem Rockerclub BANDIDOS. Ein multikultureller Motoradclub über den ich hier keine weitere Wertung abgeben brauche. Es geht auch nicht um Rossmüllers Person. Dies habe ich vor dem versammelten Vorstand mehr als deutlich gemacht. Trotz dieser Mitgliedschaft und allen daraus noch resultierenden politischen Folgen, haben der Parteivorsitzende und der Landesvorsitzende Bayern, Ralf Ollert, eine erneute Kandidatur von Rossmüller in Bayern befürwortet. Ergebnis: Ein stellvertretender Landesvorsitzender, der auch in führenden Positionen bei den Banditos Mitglied ist. Für mich der Gipfel der Unverantwortlichkeit und auch der Grund festzustellen, daß dieser Vorsitzende sich leider augenscheinlich dermaßen verheddert hat in seinen Gespinsten aus Abhängigkeiten, Verpflichtungen und Rücksichtnahmen, welche größtenteils scheinbar unpolitischer Natur sind,  daß ein wirkungsvolles, die Partei zu weiteren Siegen führendes Handeln hier nicht mehr zu erwarten ist.

Da hilft es auch nicht, daß Kameraden mir sagen, sie würden mit Udo Voigt das kleinere Übel unterstützen.
Dies ist doch wohl nur ein allzu schwacher Trost und zeigt nur, in welch einem traurigen Zustand sich die Partei insgesamt und besonders in der Riege möglicher Führungskader befindet.

Die Befürchtungen dieser Kameraden sind natürlich nicht ganz unbegründet. Hat doch Holger Apfel in der Vergangenheit bewiesen, das er zum Teil ohne Rücksicht auf die Verdienste und Leistungen mancher Kameraden gegen diese in einer nicht nachzuvollziehenden Art und Weise zu Felde zieht. Meist sind dies Aktivisten, welche sich nicht in seinem Einflussbereich befinden und ihre Einsatzerfolge auch ganz ohne Unterstützung der sächsischen Fraktion bzw. deren Gelder erringen konnten.

Ganz offensichtlich hat Holger Apfel die falschen Berater im Hintergrund seiner Fraktion angedockt. Auch ich teile viele dieser Sorgen, sollte Holger Apfel der neue Vorsitzende werden.  Mit seiner Art zu unterscheiden zwischen willfährigen Mitläufer oder Feind, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt, wird er sehr schnell die Kampfgemeinschaft noch mehr zerreißen und bald schon bemerken, dass die Partei nicht eine Fraktion von Lohnempfängern ist.

Eine Partei ist sehr wohl auf die Basis der vielen ehrlichen und gutmütigen, ehrenamtlich tätigen Mitglieder und darüber hinaus auf die Unterstützung einer Bewegung angewiesen, wenn diese Erfolg haben soll.

Dazu muss sich die Partei als Teil der Bewegung ansehen und nicht der Fehler einiger Alt- und auch Jungfunktionäre gemacht werden, die Partei als Bewegung bzw. als bestimmendes Element dieser Bewegung zu definieren in dem zum Beispiel abfällig von vorpolitischem Raum  im Zusammenhang mit freien Gruppen und Projekten gesprochen wird. DAS ist BRD Parteikultur. Genau dieses Denken gilt es zu überwinden!

Hier hat Udo Voigt wesentlich besseres Gespür an den Tag gelegt als dies bisher Holger Apfel tat.
Nebenbei:  Als Propagandist muss ich sagen, dass Udo Voigt selbstverständlich rein medial den besseren Vorsitzenden abgibt…

Mit seiner propagierten „seriösen Radikalität“ wirft Holger Apfel nach dem „sächsischen Weg“ eine neue fragwürdige Umschreibung seiner Partei-Linie auf. Was soll das sein? Auf meine Frage in der Vorstandssitzung konnten dies weder er noch andere „seriöse Radikale“ erklären.

Holger wird mit diesem Begriff zum Gejagten!


Bereits vor einem vermeintlichen Wahlsieg an diesem Wochenende durfte er sich über die Vorhalte um die engsten Mitarbeiter in seinem Landesverband den Kopf zerbrechen. Seriös oder unseriös, das musste er sich fragen lassen. Und wie soll er glaubhaft seine neue Linie vertreten wenn er nicht auch danach handelt? Die Presse wird ihn herausfordern und er muss liefern. Seine Glaubwürdigkeit oder den Kopf des Unseriösen….

Man sollte sich genau aus diesen Kategorien bewusst heraushalten, denn man wird es damit im politischen Kampf niemanden gerecht machen können.
Diese Auseinandersetzung der hohlen Phrasen widert jeden ehrlichen Idealisten doch nur noch an. Wie bei der letzten Vorstandswahl soll mit den Begriffen unseriös oder politikunfähig, der vermeintliche Gegner diffamiert werden.

Dies lässt nichts Gutes erahnen!

Ich hoffe, dass nach diesem Parteitag endlich ein Ruck des Aufbruches durch die Partei geht. Die Themen laufen seit geraumer Zeit auf uns zu  und leider auch an uns vorbei. Leider wurde nicht eine meiner vorgeschlagenen Kampagnen in Berlin  entsprechend umgesetzt und jetzt hechelt man wieder der Entwicklung hinterher.

Die Blockade zwischen Fraktionen und Parteiführung muss aufhören!


Gerade jetzt ist eine nationale Opposition gefragt. Die NPD könnte mit den Themen Multikulti-Finanzkrise-Eurowahn und Volksarmut große Teile des Volkes erreichen aber wir stehen wie gelähmt am Wegesrand. Es darf jedoch auf keinen Fall soweit kommen, das Karrieristen und BRD-Speichellecker unter Aufgabe von jeglichem historischen Bezug zu den Geschehnissen die unser Volk in die Unfreiheit führten in unserer Bewegung Raum greifen können und, um einiger Mandate Willen, die Aufklärung  darüber und den Kampf um die Wahrheit verhindern.-

Niemand ist rückwärtsgewandt, der die aktuellen Geschehnisse um unser Volk immer wieder in einen notwendigen historischen Zusammenhang stellt!

Ein Einzug in ein Parlament hat keinen Sinn wenn nicht der richtige Geist in unseren Leuten steckt!!
Insofern freue ich mich über jene Kameraden in Mecklenburg und Pommern, die – aus dem Raum Sachsen und Sachsen-Anhalt – schon mal als Fundamentalisten bezeichnet, ein hoffentlich waches und ungetrübtes Auge auf kommende Entwicklungen haben werden. Sie haben schon einmal bewiesen, dass sie sich nicht von einigen abgehobenen Funktionären in die Irre leiten lassen.


Mögen viele dieser jungen Nationalisten in unserer Partei für eine wirkliche Opposition zu diesem System arbeiten und den Versuchungen von Käuflichkeit und bequemen Spießertum widerstehen.

Ich sehe zur Zeit für mich keinen Sinn darin für ein Vorstandsmandat  zu kandidieren, denn ich habe  kein Vertrauen mehr in den bisherigen Vorsitzenden und sollte es Holger Apfel werden, so ist mir meine Kraft und meine Zeit zu schade, um die zu erwartenden  Spielchen gegen mich, in seinem Vorstand mitzuspielen.

Ich stehe einer Neuorientierung aber offen gegenüber und hoffe darauf, daß ein Vorsitzender Apfel, sollte er es denn werden, doch noch an der Aufgabe wächst und die notwendige Umsichtigkeit bei der Führung der Partei beweist.

Ich stehe meinen Kameraden und der Partei selbstverständlich weiterhin zur Verfügung und werde mein Amt im Landesverband Hamburg so gut ich kann ausfüllen. Ich hoffe, dass jene Kameradinnen und Kameraden, welche mich für das Amt des Vorsitzenden und weiterer Ämter im neuen Vorstand vorgeschlagen haben, diese Haltung zum jetzigen Zeitpunkt verstehen.

Mit treuem Gruss

Euer Thomas  Wulff - STEINER -

 
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Mittwoch, den 31. August 2011 um 14:49 Uhr

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Die Rote Walze
Wie Stalin den Westen überrollen wollte. Zehn internationale Historiker belasten die Sowjetunion

Dmitrij Chmelnizki (Hrsg.)

288 Seiten, s/w. Abbildungen, Festeinband im Großformat, 25,95 Euro



Kurzbeschreibung:
Der Herausgeber hat sich durch die Veröffentlichung der überaus erfolgreichen und populären Reihe „Die Wahrheit Viktor Suworows“ in Rußland einen Namen gemacht. In ihr kommen Autoren zu Wort, die die Erkenntnisse Suworows zur Angriffsvorbereitung der Roten Armee im Sommer 1941 bestätigen und erweitern. Es ist kennzeichnend für den wissenschaftlichen Diskurs, daß russische Forschungs­ergebnisse im Westen und insbesondere in Deutschland bei etablierten Historikern kaum zur Kenntnis genommen werden. Um diese Ignoranz zu überwinden, läßt Dmitrij Chmelnizki mit diesem Buch für den deutschen Leser – nach neun Historikern aus Rußland („Überfall auf Europa“) – jetzt mehrere internationale Wissenschaftler zu Wort kommen, die bis ins Kleinste nachweisen, wie intensiv Stalin von Anfang an auf die Auslösung des großen Weltkrieges hingearbeitet hat. In diesem sollte – nach Erschöpfung der kapitalistischen Kriegsgegner – die Rote Armee wie eine Dampfwalze Europa überrollen und auf den Spitzen ihrer Bajonette die Revolution bis an den Atlantik tragen. Diesem heimtückischen Plan kam der deutsche Präventivschlag am 22. Juni 1941 zuvor. Wer liest, wie die bolschewistische Führung es anstellte, die ganze Sowjetgesellschaft auf dieses eine Ziel der Auslösung des „zweiten imperialistischen Krieges“ auszurichten, wird die politisch korrekte These vom „Überfall“ auf die „friedliebende Sowjetunion“ getrost ins Reich der Fabel verweisen können.
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Überfall auf Europa

Suworows Thesen untermauert
Viktor Suworow/Dmitrij Chmelnizki (Hrsg.)

320 Seiten, zahlreiche s/w. Abbildungen und Karten, Festeinband im Großformat, 25,95 Euro


Kurzbeschreibung:
Dieses Buch ist eine wirkliche Sensation! Da bisher die Vertreter der Präventivschlagthese vor allem Deutsche (Prof. Werner Maser, Dr. Joachim Hoffmann, Dr. Walter Post, Dr. Heinz Magenheimer) und mit Viktor Suworow ein zu Sowjetzeiten in den Westen übergelaufener Russe waren, könnte man bei den Deutschen das Motiv unterstellen, die Schuld des Deutschen Reiches kleinreden zu wollen und bei Suworow den Drang nach „Abrechnung“ mit dem verhaßten Sowjetsystem. Jetzt aber melden sich gleich neun Historiker russischer Sprache zu Wort, um die zentrale These Suworows zu unterstützen: „Es ist wahr, Stalin plante im Sommer 1941 einen Angriffskrieg gegen den Westen, in dessen Verlauf er zunächst ganz Europa besetzen wollte, um von dieser Bastion aus die Weltrevolution durchzusetzen.“ In Rußland findet im Gegensatz zu Deutschland ein freier wissenschaftlicher Dialog zu diesem Thema statt, und was bei uns als Außenseitermeinung diskriminiert wird, hat sich in der russischen Historikerzunft längst durchgesetzt. Die Herausgeber haben für dieses Buch neun Beiträge ausgewählt, die unzählige im Westen bisher unbekannte Fakten enthalten; denn in den neunziger Jahren gab es einen ungehinderten Zugang zu russischen Politik- und Militärarchiven, der von den Autoren dieses Sammelbandes genutzt wurde. Diese geballte Ladung von Fakten und Argumenten von Historikern jenes Landes, das wir 1941 angeblich „grundlos überfallen“ haben, wird auch die deutsche Öffentlichkeit nicht länger ignorieren können.

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Schlachten aus Blut und Haß
Churchills Krieg 1942–1943

David Irving

384 Seiten, viele farbigen und s/w. Abbildungen, Festeinband im Großformat, 25,95 Euro



Kurzbeschreibung:

Im neuen Band seiner sensationellen Churchill-Biographie beschreibt der Autor den immer verbissener und mitleidloser geführten Krieg Churchills gegen das Reich. Ungeachtet der herben Rückschläge des Jahres 1942 hält der britische Premierminister weiter an seiner bedingungslosen Kriegspolitik fest. Bringt der Sieg der britischen Truppen bei El Alamein die Hoffnung, über Deutschland zu triumphieren, muß Churchill im Laufe des Jahres mehr und mehr einsehen, daß er schrittweise zum Juniorpartner von Stalin und Roosevelt degradiert wird. Allein auf sich gestellt kann die britische Armee kaum etwas gegen die Wehrmacht erreichen, nur im Verbund mit den US-Streitkräften gelingen ihr Erfolge, wie die Landung in Nordafrika oder die Niederlage des deutschen Afrikakorps. Als einzige Möglichkeit, gegen den alten Widersacher Deutschland direkt Krieg zu führen, bleibt der nächtliche Bombenterror der RAF gegen die deutsche Zivilbevölkerung. Nach den ersten 1000-Bomber-Angriffen des Jahres 1942 erreichen die von Churchill angeordneten und von „Schlächter“ Harris durchgeführten Massenbombardements im Sommer 1943 mit den nächtelangen Angriffen auf Hamburg (Operation „Gomorrha“) einen weiteren, schrecklichen Höhepunkt. Zur Durchsetzung seiner fanatischen Ziele schreckt Churchill nicht einmal vor Morden an dem fran zösischen Großadmiral Francois Darlan und dem polnischen Exil-Premierminister Wladyslaw Sikorski zurück.
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Der Tag M

Stalin mobilisiert zum Angriff auf Deutschland
Viktor Suworow

356 Seiten, s/w. Abbildungen, Festeinband im Großformat, 24,80 Euro



Kurzbeschreibung:
Im „Eisbrecher“ gelang Suworow der Nachweis der Existenz einer langfristigen, ideologisch begründeten Angriffsabsicht auf seiten Stalins, im „Tag M“ rekonstruiert der Autor die konkreten Angriffsvorbereitungen auf Mittel- und Westeuropa zu einem exakt festgelegten Zeitpunkt. Der Tag „M“ bezeichnet den Zeitpunkt der offiziellen Mobilmachung (russ.: mobilizacija), wie es der spätere Generalstabschef der Roten Armee, Boris M. Schaposchnikow, in einem grundlegenden militärtheoretischen Werk definiert hatte. Suworow unterscheidet zwei Stufen: Erstens die heimliche Vorbereitung für den Tag „M“, die einsetzt, nachdem politisch der Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen festgelegt wurde, zweitens die offene Mobilmachung, die am Tag „M“ beginnt und direkt in Kampfhandlungen übergehen muß. Der Autor trägt eine Fülle von Details zusammen, um den Nachweis zu führen, daß die UdSSR unter Stalin seit August 1939 ihre rüstungs- und militärstrategischen Aktivitäten konsequent auf die Eröffnung eines ­Angriffskrieges gegen Deutschland und Westeuropa im Juli 1941 ausrichtete. In den Niederlagen der Roten Armee ab Sommer 1941 sieht Suworow entscheidende Indizien dafür, daß die nicht auf Defensive eingestellten Sowjetstreitkräfte vom Präventivschlag der deutschen Wehrmacht zu einem Zeitpunkt überrascht wurden, als sie ihren eigenen Offensivaufmarsch noch nicht beendet hatten.
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Der Eisbrecher
Hitler in Stalins Kalkül

Viktor Suworow

512 Seiten, s/w. Abbildungen und Karten, Festeinband im Großformat, 24,80 Euro



Kurzbeschreibung:

Der russische Autor – ehemals hochrangiger Offizier des sowjetischen militärischen Geheimdienstes GRU – wurde als Insider zum Kronzeugen für die systematischen Kriegspläne Stalins gegen das Deutsche Reich in den 30er und frühen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Suworows These: Stalin hoffte, daß Hitler und seine Gegner im Westen sich in Kriegshandlungen derart schwächen würden, daß Stalin schließlich mit einer eigenen Aggression den erschöpften Westen einfach überrollen könnte. Hitler war dabei die unfreiwillige Rolle als „Eisbrecher der Revolution“ zugedacht. Als dieses wichtigste Buch Suworows vor 20 Jahren erstmals in Deutschland und Frankreich erschien, löste es eine heftige Kontroverse aus. Suworow selber wurde seitdem zum „Eisbrecher“, denn seine gut belegte These wurde von vielen Historikern aufgegriffen und mit unzähligen weiteren Fakten untermauert. Das Standardwerk liegt jetzt – mit einem aktuellen Vorwort versehen – als Sonderausgabe vor.
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Der Wortbruch
Hitler, Stalin und der Zweite Weltkrieg

Werner Maser

480 Seiten, viele s/w. Abildungen, Festeinband im Großformat, 24,80 Euro


Kurzbeschreibung:

Der im April 2007, 84jährig verstorbene Historiker Prof. Maser hat uns als sein wichtigstes Buch die Vorgeschichte des deutsch-sowjetischen Krieges hinterlassen, die hier in einer aktuellen Neuauflage vorliegt. Kompromißlos räumt Maser mit der Legende von der „heimtückisch von Hitler überfallenen“ Sowjetunion auf. Materialreich belegt er die langjährigen Planungen Stalins für einen militärischen Erstschlag gegen das Deutsche Reich, die schließlich in die Mobilmachung vom Sommer 1941 münden. Zu Recht, sagt Maser, darf man Deutschlands Angriff auf die Sowjetunion heute als Präventivschlag bezeichnen, obwohl Hitler eigentlich sowohl den Grad der waffentechnischen Überlegenheit der Roten Armee als auch die Unmittelbarkeit der Bedrohung durch die sowjetische Angriffswalze unterschätzt hatte. Masers Grundlagenarbeit belegt auch die erschreckend enge Kumpanei der Westmächte mit dem bolschewistischen Rußland und seinem Roten Despoten. Wenn es gegen das Deutsche Reich – ob mit oder ohne Hitler – ging, waren England, Frankreich und die USA zu jeder Schurkerei bereit.
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Irrsinn: Nationale Christen
Samstag, den 20. August 2011 um 00:00 Uhr



Irrsinn: Nationale Christen

Tiefenlotung zum Krankheitsbild der Zeit
Eine Auseinandersetzung mit den furchtbaren Verirrungen durch das Christentum

von Dietrich Schuler


Diese furchtbare Verirrung hat erst das Christentum in die Welt gebracht, daß nämlich Krankheit, Armut und Mittellosigkeit ansich schon ein moralisches Gütesiegel darstellen, daneben zeichnet sich der christliche Gutmensch durch devotes kämpferisches Wesen aus und dadurch, daß er dem Übel nicht widersteht.er ganze Niedergang, die offenkundige Tragödie Europas haben hier ihren Ursprung. Dieses christliche Lazarussyndrom leitete die totale Umkehrung der natürlichen Rangordnung der Werte ein. Denn es wurden damit jahrhundertelang beste Kräfte auf ein falsches unwirkliches Ziel gelenkt, das Unterste zuoberst gekehrt und so der Minusseele eine besondere Wucht verliehen. Unter dem Vorwand, oder sagen wir besser der Lüge, das wahre „ewige Leben“ liege in einem jenseitigen Irgendwo, zu dem der Glaube an einen antiken jüdischen Proletarierführer die Eintrittskarte liefere, wurde das faktische Leben verleumdet, entheiligt, beschmutzt und ihm so die tragende Grundlage entzogen.

Die theologische Dogmatik als solche verlor von Jahrhundert zu Jahrhundert immer mehr an Überzeugungskraft, das falsche christliche Welt- und Menschenbild aber blieb.


Der heute penetrante Farbigen-, Schwulen und Behindertenkult ist deshalb die logische unentrinnbare Folge des pervertierten christlichen Weltbildes, das lange als religiös besonders hochstehend galt, gerade weil es ursprünglich natürlichem Empfinden ins Gesicht schlägt. Richtig mag der Einwand sein, daß die Angst vor Höllenstrafe einerseits und die Hoffnung auf himmlische Belohnung andererseits lange eine Stütze für Selbstzucht und die Beherrschung des Trieblebens waren. Dabei darf aber nicht vergessen werden, welche enormen seelischen Verwerfungen und psychischen Schäden die „fromme“ Beargwöhnung des Sexuellen hervorgerufen hat. Als nun aber der Glaube an das gesamte Lehrgebäude christlicher Dogmatik allmählich und dann immer rascher zerbröckelte, kam umso verheerender die Spätfolge des kranken Welt- und Menschenbildes dieser Religion zum Durchbruch.

In diesem Zustand leben wir jetzt.


Vor 100 Jahren fand die Dekadenz ihre stärksten Wortführer noch bei Marxisten, Liberalisten und sogenannten Fortschrittlern jeglicher Färbung, die alle aus dem Geist eines profanisierten Christentums lebten, weil sie wie selbstverständlich von dessen weltbürgerlichem egalitären Menschenbild ausgingen.

Inzwischen aber haben längst die Kirchen selbst alle diese Fortschrittler links überholt und hecheln mit hängender Zunge dem politisch korrektesten Zeitgeist hinterher.

Falsche Einwände

Hier ist es notwendig, auf ein paar gängige Einwände zu erwidern. Es wird erklärt, die christliche Moral stehe im Gegensatz zum modernen Sittenzerfall, sie sei sogar das letzte Bollwerk gegen diesen.


Dem aber widerspricht allein schon der faktische Gang der Dinge. Wenn wir hier zunächst nur die deutsche Entwicklung betrachten, so ist dabei festzustellen, daß „das Christentum“ in all seinen Facetten, das heißt, mit all seinen Kirchen, Freikirchen, Sekten und sonstigen Denominationen sowohl im Kaiserreich wie in der Weimarer Republik , aber auch im 3. Reich – dies muß besonders betont werden – vollständig freie Bahn hatte. Seine Wirklichkeit wurde nirgends eingeschränkt. Einige neu heidnische Versuche vor und während der NS Zeit bleiben marginal. Nach 1945 genossen die Kirchen seitens der Besatzungsmächte – und dies ist bezeichnend – eine ausgesprochene Vorzugsstellung, auch in der nachmaligen „DDR“. Während alle nicht kirchlichen Stellen „gesäubert“, während Millionen Deutsche in die Internierungslager gesperrt wurden, blieben die Kirchenvertreter nicht nur gänzlich unbehelligt, sondern wurden von den Besatzern als selbstverständliche Bundesgenossen bei der nun einsetzenden „Umerziehung“ des deutschen Volkes betrachtet. Diese Umerziehung aber zielte auf die völlig geistige Kastrierung und seelische Wehrlosmachung der Besiegten ab, und in dieser Atmosphäre der Verketzerung, Dämonisierung und Zerknirschung eines großen Volkes, bei der eifrigen Züchtung von Schuld-, Buß- und Sünderkomplexen fühlte sich christliche Befindlichkeit ganz in ihrem Element.

Keine alliierte Lüge war zu widerlich, um nicht sofort von solchen Theologen genüßlich, jedoch mit salbungsvoller Miene aufgegriffen und so, in metaphysischen Schmus getaucht, dem bedauernswerten desorientierten Volk um die Ohren geschlagen zu werden. Der durchschlagende Erfolg der besatzungsfremden „Reeducation“ wäre ohne die liebevolle Unterstützung durch die Kirchen und „Geistliche“ niemals möglich gewesen.


Sittenzerfall

Und damit begann auch ein ungeahnter Sittenzerfall, und dieser setzte sich mit galoppierender Geschwindigkeit fort. Auch zu den größten Ungeheuerlichkeiten, die uns tagtäglich schockierten, schwiegen die Kirchen und leisteten keinerlei Widerstand, obwohl sie jede Möglichkeit dazu gehabt hätten, denn sie waren voll damit beschäftigt, Kot, Pech und Schwefel auf eine Vergangenheit zu werfen, die sich nicht mehr wehren konnte. Und so starrt uns ebenso in sämtlichen andern Ländern der vormaligen „Christenheit“ dasselbe verkommene Bild entgegen, gleich, ob wir die protestantischen Staaten Europas und in Übersee betrachten oder die Staaten in denen die Romkirche herrscht.
Dies ist nicht weiter verwunderlich, wenn wir das Wesen dieser Religion erkannt haben:
Sie lebt in erster Linie von Sündern, von Zerknirschten, von innerlich Gebrochenen und dann vor allem von Katastrophen sowie Mißständen jeder Art.

Sie widersetzt sich nicht dem Übel der Welt, sondern lebt von ihm.

In einer ganz und gar heilen und gesunden Welt verliert sie ihre Kundschaft, in ihr verblaßt das vorgegaukelte „Jenseits“ mit seinen Heerscharen schlaraffischer Schwächlinge ohne Kampf, Leid, Größe und Adel. In einer kranken, verzweifelten, verköterten Menschheit hingegen sieht sie ihre Wurzeln blühen.

Verbreitete Irrtümer

Wenn nun erklärt wird das Evangelium verurteile z. B. die Homosexualität schärfstens, es schlösse somit eine Homoehe aus, die zweifellos einen empörenden Tiefpunkt heutiger Dekadenz darstellt, so hält auch dies einer kritischen Prüfung nicht stand. Saulus-Paulus verurteile im Grunde jede Art von Geschlechtlichkeit, sie war für ihn nur Ausdruck sündigen Fleisches. Er sagt ausdrücklich, daß die von ihm praktizierte Ehelosigkeit und sexuelle Enthaltsamkeit besser sei als die normalste eheliche Gemeinschaft. Jedoch braucht auch ein Apostel Anhänger, auch eine Kirche kann nicht existieren ohne Nachwuchs. Nur die „normative Kraft des Faktischen“ hinderte den Oberapostel daran, gegen die naturgegebene Ehe genauso zu wettern wie gegen die Homosexualität und jede andere geschlechtliche Regung ebenso zu verdammen wie die perverseste. Gegen die Homosexualität konnte er Blitze schleudern, ohne Gefahr zu laufen, dadurch allzuviele Anhänger zu verlieren; bei sonstigen Erscheinungen des Geschlechtlichen mußte er vorsichtiger sein.


Die schmutzige Welt des Christentums

Für Saulus-Paulus war die gesamte Welt schmutzig, das ganze Leben sündig. Den Bios setzte er mit Materie und „Fleisch“ gleich. Worauf es ihm ankam, war allein eine jenseitige „geistige“ Welt.


Ein weiteres schweres Mißverständnis ergibt sich oft aus bestimmten Abläufen der neuzeitlichen Geschichte, in der eine weitgehende Säkularisierung vorher rein „christlicher“ Bereiche stattgefunden hat. Wir haben festgestellt, daß gerade die als modern und fortschrittlich hingestellten Ideologien nur verweltlichtes Christentum mit demselben egalitären Menschenbild beinhalten. Wie verträgt sich das mit der Tatsache, daß gerade diese Ideologien oft betont kirchenfeindlich waren – in der Gegenwart längst nicht mehr – (sic!) und daß vorallem in manchen kommunistischen Staatssystem die Kirchen und ihre Priester sogar verfolgt wurden? Indem die Moderne alle gewachsenen Bindungen, seien sie völkischer, familiärer oder heimatlicher Art, zugunsten eines hemmungslosen Egoismus und Hedonismus des Einzelnen auflösen wollte, sah sie zunächst in den traditionellen Volkskirchen ein Hindernis für ihre Bestrebungen. Nun ist aber gerade dieser Überindividualismus selbst eine Folge christlichen Denkens, das ganz auf die menschliche Einzelseele und ihre „Erlösung“ abgestellt ist. Nur schob die Moderne das „Glück“ dieser Einzelseele vom Jenseits wieder in das Diesseits zurück. An der allgemeinen Moralauffassung ändert sich nichts, genauer gesagt, daß überkommene Menschenbild blieb unangetastet.

Antiker Vorbolschewismuß

Die Idee des Marxismus zum Beispiel ist eine maßstabsgetreue Kopie neu testamentarischer Lehren, die „modern“ vom ersten in das 20. Jahrhundert übertragen wurden. Der Marxismus ist lediglich vom jenseitigem Flitter befreites Christentum. Daher ist die unbestreitbare innere Affinität zwischen diesen beiden Lehren weiter nicht erstaunlich. Die Erklärung, daß eher ein Kamel durch ein Nadelöhr komme als ein Reicher in das „Reich Gottes“, ist die Kundgabe eines antiken Marxistenführers.


Beiden Ideologien ist das Lazarussyndrom eigen.


Daher betrachtete etwa Lenin „die Armen“ stets als naturgegebene Verbündete seiner Sache. Für ihn waren die fähigsten Köpfe des alten Zarenregimes, die immerhin ein Großreich zusammengehalten hatten, wertlosen Ungeziefer, genau wie 1900 Jahre früher Paulus in den führenden Trägern der Weltmacht Rom Ausgeburten der Hölle sah – klassische Beispiele einer umgekehrten natürlichen Werteordnung als Sonderfall des Willens zur Macht. Mehr noch: Die jahrhundertelange christliche Berieselung macht die Gegner sowohl der französischen Revolution von 1789 wie auch die der bolschewistischen von 1917 von vornherein wehrlos oder hinderte sie zumindest beträchtlich. Sie waren innerlich verunsichert. Gleichermaßen waren sie sich z. B. die orthodoxen Priester selbst suspekt. Zwar wurden sie von den Bolschewisten verfolgt, häufig erschlagen, erschossen oder auf sonstige Weise liquidiert. Aber hatten sie, die Priester, nicht den „Mächtigen“ gedient, dem Zarenreich, den Fürsten, dem russischen Nationalismus und Imperalismus, also etwas „Bösem“?


Waren also nicht diese Bolschewiki im Grunde die besseren Christen, sie, die von der Erlösung der Armen, von sozialer Gerechtigkeit für die „ganze Menschheit“ redeten? Wie konnte da solch ein besorgtes Priesterherz noch unbefangen für deren Bekämpfung schlagen?

Verkehrte Sympathien des Christentums

Dasselbe wiederholte sich während des Spanischen Bürgerkriegs 1936-39. Auch dort wurden von den „Roten“, in den westlichen Medien betulich als Republikaner verniedlicht. Nonnen vergewaltigt und Priester erhängt. Aber die gesamte liberale und marxistische Welt stellte sich einhellig auf die Seite der Franco gegner. Der böse Feind war für den damaligen Zeitgeist ebenso wie heute die Falange, der Faschismus und natürlich der deutsche Nationalsozialismus. Andererseits brachte die Unterstützung Francos durch Hitler letzterem kaum irgendwelche kirchlichen Sympathien ein.


Die Urverwandschaft zwischen Kommunismus und Christentum

Die Auseinandersetzung zwischen Kommunismus und Christentum war dort, wo sie überhaupt stattfand, stets begleitet von dem Gefühl gegenseitiger Urverwandtschaft und daher frei von jedem Gift, das immer verspritzt wird, sobald es gegen den Faschismus oder „Nazismus“ geht. Christentum und Marxismus, das blieb fortdauernd „Don Camillo und Peppone“, wie ich in einer anderen Schrift gesagt habe. In Iberoamerika sind die Predigten sogenannter Arbeiter- oder Befreiungspriester von der plumpesten Agitation kommunistischer Funktionäre kaum zu unterscheiden. Überall dort aber, wo der Pöbel zur Herrschaft gelangt, wird es grausam, ungerecht, höllisch, und gerade zu diesem Ergebnis mußte eine Religion wie die christliche notwendigerweise führen. Der geborene Herr mag da und dort hart sein, aber sein Grundwesen ist fair, ritterlich und gerecht. Wo er verschwindet, wird es dunkel auf der Erde.


Abkehr von Christentum – Das Gebot der Stunde!

Wer also in der heutigen todgefährlichen Lage, in der sich die gesamte weißarische Menschheit befindet, irgendetwas Positives von der christlichen Religion erwartet, ist ein Traumtänzer. Er muß sich fragen lassen, in welcher Welt er eigentlich lebt; denn die Kirchen sind die eifrigsten Schleppenträger der Globallisten bei deren Versuch einer Allvermischung der Völker und der Zerstörung jeder gewachsenen Gemeinschaft.


Die Trennungslinie des 3. Jahrtausends

Wenn aber gar ein Nationalist dies nicht erkennt und meint, für christ-konservative Sirenenklänge, die in letzter Zeit häufiger zu vernehmen sind, ansprechbar zu sein, dann ist er ein kompletter Narr. Zumindest dies müßten wir aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts gelernt haben. Hier kann es für uns nur einen scharfen Trennstrich geben. Das Alte ist vergangen, die christliche Ära mit ihren „weltlichen“ Ablegern zu Ende. Als zukunftsträchtig wird sich allein die kreatistische Idee erweisen.

 
Pauschales Bezugsverbot nationaler Publikationen in Haftanstalten ist rechtswidrig
Montag, den 08. August 2011 um 14:50 Uhr



Pauschales Bezugsverbot nationaler Publikationen in Haftanstalten ist rechtswidrig

von Sascha Krolzig

Daniel B. verbüßt zurzeit eine dreijährige Haftstrafe in der JVA Schwerte. Er bezieht verschiedene „rechte“ und nationale Publikationen, die er teils direkt von den jeweiligen Verlagen, teils indirekt von Freunden und Bekannten zugesandt bekommt. Die Leitung der JVA entschied allerdings im Mai 2010, dem Häftling die Publikationen „Deutsche Stimme“, „Zuerst!“, „HNG-Nachrichten“, „National-Zeitung“ und „Volk in Bewegung“ nicht mehr auszuhändigen.


Gegen diese Beschlüsse reichte der Inhaftierte mit Unterstützung eines auf Strafvollstreckungsrecht spezialisierten Rechtsanwaltes am 23.12.2010 vor dem LG Hagen Klage ein. In ihrer Stellungnahme vom 07.02.2011 begründete die Leiterin der JVA Schwerte, die Nichtaushändigung der dem Gefangenen zugesandten Publikationen damit, daß der Inhalt der Zeitungen und Zeitschriften die „Ordnung der Anstalt“ und das „Ziel des Vollzuges“ gefährdeten. Sie argumentiert, die Schriften seien zur Weitergabe geeignet und könnten „bei Zusammentreffen mit Gefangenen nicht-deutscher Abstammung die Anstaltsordnung gefährden“. Weiterhin seien sie dazu geeignet, einer „möglichen Resozialisierung des Inhaftierten entgegenzuwirken“ und darüber hinaus bestünde die Gefahr, „daß der Antragsteller in seinem Verhalten, welches ursächlich für die Begehung der Straftaten war, weiter bestärkt wird“.

Aus den Ausführungen der Anstaltsleiterin wird deutlich, daß der Inhalt der eingezogenen Printmedien von den zuständigen Vollzugsbeamten in den allermeisten Fällen überhaupt nicht geprüft worden war. Was den angeblich so schlimmen Inhalten der betreffenden Druckwerke betrifft, beschränkt sich die Anstaltsleiterin auf den lapidaren Hinweis, es handle sich um „Publikationen der rechtsextremen Szene“ bzw. würden diese „vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft“.

Nach einigen weiteren Schriftwechseln zwischen dem LG Hagen, der Schwerter Anstaltsleiterin und dem Inhaftierten entschied das Gericht in seinem Beschluß vom 17.05.2011 (Az 62 StVK 162/10) wiefolgt: Dem Inhaftierten sind die eingezogenen drei Exemplare der „National-Zeitung“ und das eingezogene Exemplar von „Zuerst!“ auszuhändigen. Im übrigen wurde der Antrag auf gerichtliche Entscheidung als unbegründet zurückgewiesen, was bedeutet, daß er die eingezogenen Exemplare der „Deutschen Stimme“, der „HNG-Nachrichten“ und von „Volk in Bewegung“ nicht erhalten darf.

In der schriftlichen Begründung des LG Hagen wird die Anstaltsleiterin zunächst an mehreren Stellen für ihr Verhalten bzw. das der zuständigen Vollzugsbeamten gerügt. So ging Harms bspw. im Falle der „HNG-Nachrichten“ von einer falschen rechtlichen Beurteilungsgrundlage aus. Insbesondere ging das LG Hagen darauf ein, daß es in jedem Einzelfall einer Prüfung bedürfe, ob der Inhalt der betroffenen Zeitung oder Zeitschrift eine Nichtaushändigung rechtfertige. Keinesfalls dürfe für nicht verbotene Publikationen ein generelles Bezugsverbot ausgesprochen werden.

Die drei eingezogenen Ausgaben der Vierteljahreszeitschrift „Volk in Bewegung“, ein Exemplar der „Deutschen Stimme“ und zahlreiche Ausgaben der „HNG-Nachrichten“ gefährdeten laut dem LG Hagen „das Vollzugsziel der Resozialisierung des Antragstellers als auch die Sicherheit und Ordnung innerhalb der JVA Schwerte“. Sie würden „offen rechtsextremistisches, menschenverachtendes, ausländerfeindliches und antisemitisches Gedankengut“ transportieren. Den Autoren der „HNG-Nachrichten“ wird darüber hinaus vorgeworfen, „Straftäter mit rechtsradikaler Einstellung in der Auffassung zu bestärken, lediglich Opfer von Repressionsmaßnahmen einer ‚Gesinnungsjustiz‘ zu sein“. Bei drei Exemplaren der „National-Zeitung“ und einer Ausgabe von „Zuerst!“ seien hingegen nach einer inhaltlichen Prüfung „keinerlei das Vollzugsziel oder die Sicherheit und Ordnung der Anstalt gefährdende Aussagen in Wort und Bild ersichtlich gewesen“.

Dieses Ergebnis ist für den Inhaftierten zwar ein Teilerfolg, doch in der Gesamtschau immer noch äußerst unbefriedigend. Deshalb wurde am 22.06.2011 gegen den Beschluß des LG Hagen Rechtsbeschwerde eingelegt. In der Begründung der Rechtsbeschwerde wird gerügt, daß vom LG Hagen zwar behauptet wird, die weiterhin einzuziehenden Druckwerke könnten einen „negativen Einfluß auf das Vollzugsziel des Beschwerdeführers“ haben, jedoch wird in keinster Weise ausgeführt, worin diese konkrete Gefahr bei der Person des Beschwerdeführers bestehen soll. Es wird nämlich weder auf den Einzelfall eingegangen, noch wird die Person des Beschwerdeführers dahingehend beleuchtet, ob seine politische Entwicklung überhaupt von Printmedien abhängig gemacht werden kann.

Auch bei dem Vorwurf, die betreffenden Publikationen würden die „Sicherheit und Ordnung der Anstalt“ gefährden, beschränkt sich das LG Hagen auf allgemeine Ausführungen, ohne darauf einzugehen, ob konkret von dem Beschwerdeführer eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung ausgeht bzw. ob dies zu erwarten ist.

Wie über diese Rechtsbeschwerde entschieden wird, bleibt abzuwarten. Festzustellen ist jedenfalls, daß ein generelles Bezugsverbot nicht-verbotener Publikationen in Haftanstalten grundsätzlich rechtswidrig ist. Sollten die zuständigen Beamten dem Gefangenen ein nationales Printmedium vorenthalten wollen, muß diese Maßnahme in jedem Einzelfall begründet werden. Abzustellen ist jeweils darauf, welche Texte des konkreten Exemplars aus welchen Gründen eine Nichtaushändigung rechtfertigen würden. Es reicht keinesfalls aus, wenn lediglich darauf hingewiesen wird, daß die betreffende Publikation vom Verfassungsschutz als „rechtsextrem“ eingestuft wird.

Der Verfasser studiert Rechtswissenschaften an der Universität Bielefeld